Zwischenstop im Paradies

Nachdem wir leider vor Ort in „Pattaya“ erfahren mussten, dass es doch keinen Bus zu unseren schönen Inseln gab, traten wir nach zwei Übernachtungen die Rückreise nach BKK an.
Hier trafen wir uns am Abend erneut mit Noon, welche einen freien Tag hatte. So gingen wir mit ihr in eine große Disco namens „Hollywood“. Der Unterschied zu einer deutschen Disco liegt darin, dass es keine Tanzfläche, sondern nur Tische und Stühle gibt und eine Live-Show mit Tanzeinlagen geboten wird.
Im Anschluss trennten sich unsere Weg, Alex ging zurück in unser Hotel, ich verbrachte die Nach gemeinsam mit Noon in ihrem Apartment und hatte eine weitere Chance hinter die Kulissen zu schauen.

Unser neues Ziel nach der 2. Nacht in BKK war ein Traumstrand Thailands.
Endlich Sonne, Strand, Meer und kein Stress mehr. Als Unterkunft wählten wir ein sehr schönes Resort aus. Die Kulisse ist einfach der Hammer, blaues Meer, ein riesiger Strand nur für uns alleine und Ruhe. Als wir am Abend ankamen wollten wir natürlich direkt das Meer in Anspruch nehmen, doch der Unterschied zur Badewanne war nicht groß. So ein warmes Wasser habe ich noch nicht erlebt. Den nächsten Vormittag verbrachten wir mit dem Testen der Hängematten im Schatten sowie ausgiebiges testen des Wasser. Leider mussten wir am Abend feststellen, dass trotz Sonnencreme und Schatten uns ein schöner Sonnenbrandt heimgesucht hat. Und das gerade mal bei 3 Stunden im Schatten am Vormittag.

Nach diesen 2 ruhigen Tage war uns ein klar, dass ist auf Dauer nichts für uns. Wir wollen abends etwas erleben können etc. Da die Vollmondparty erst am 21. ist und wir nicht so lange in Ko Tao verbringen wollten fuhren wir erneut nach BKK, in die Stadt die niemals schläft, zurück.

Letzter Tag in BKK sowie Eindrücke aus Pattaya

Unser Tag verlief recht unspektakulär bis zu den Abendstunden…

Wir fuhren erneut nach „Patpong“, um uns dort mit Noon außerhalb ihrer Bar zu treffen. Leider kamen wir zu spät, so dass sie bereits in ihrer Bar arbeiten musste und keine Zeit für uns hatte.
So hielten wir uns in der Zwischenzeit in einer anderen Gogo-Bar auf, um dort die Zeit zu überbrücken. Diese Bar war sehr gut besucht und es viel auf, dass hier sehr viel mehr gelacht und Späßchen getrieben wurden. Selbst eine
normale Massage erhielt man hier.

Als Noon keinen Customer mehr hatte versuchte sie mich anzurufen, doch leider vergebens. So durchstreifte Sie jede Bar, bis sie uns vorfand. Da sie leider ihre Bar nicht vor 2 Uhr verlassen durfte, ohne das wir 500 Baht hätten zahlen
müssen, tranken und unterhielten wir uns nett zu 4..
Als um 2 Uhr die Frage aufkam, wo wir hin wollen, bot sie sofort ihr Apartment am Rande Bangkoks an. Dies war das erste mal, dass wir sahen, wie ein Thailänder haust.

Das Apartment war klein, 1 Zimmer, ohne Küche, dafür aber muss man auf den Balkon um ins Bad zu gelangen, was ich (Alex) ziemlich seltsam fand. Die Einrichtung war einfach gehalten und wie zu erwarten fanden wir viel Kitch vor wie z.B. einen rosa Hello-Kitty Bettbezug, sowie unzählige Stofftiere. Dadurch, dass keine Küche vorhanden war, aßen die Beiden chinesische Nudeln aus einem Supermarkt, doch mit einem Unterschied: Roh, ohne Wasserzusatz oder dergleichen!

Im Anschluss sahen wir uns gemeinsam DVDs an und stellten fest, wie schüchtern diese Persönlichkeiten außerhalb ihrer Arbeit sind. Sie genossen es einfach ohne Hintergedanken einen Film zu schauen und einfach mal abzuschalten zu können.

Zu unserem Nachteil verliesen wir erst um 7.30 das Apartment, da wir bereits um 12.00 auschecken und die Reise nach „Pattaya“ antreten wollten.

Am Abend schlenderten wir durch „Pattaya“ um uns einen Eindruck dieses bekannten Städtchen zu verschaffen. Und es war einfach erschreckend wie hier der Sextourismus die Oberhand hat. Aber nun ist uns klar, warum jeder meint, dass man wegen des Sexes
nach Thailand kommt.

Außerhalb der Hauptstraße ist ca. jedes 4-5 Gebäude eine Gogo-Bar und zwischendrin nochmal ein Massagesalon sowie unzählige Frauen stehen am Straßenrand. In der Hauptstraße erleidet man eine völlige Überreitzung der Sinne vor lauter Lichtern, 100erten Gogo-Bars und die Anstrengung bei der Unterscheidung von Frauen und Ladyboys. Sehr viele Touristen irren hier umher, größtenteils dick und älteren
Jahrgangs.

Auf dem Nachhauseweg kam man sich schon komisch vor, da wie es scheint, wir die einzigsten beiden Männer ohne eine Frau waren.
Auch sprangen uns immer wieder Kinder an, welche Leuchtringe etc. verkaufen wollten.
Im Großen und Ganzen ist uns nun klar wo das Cliche herkommt und das es leider der Wahrheit entspricht. Für uns ist klar, dass es zu viel des guten hier ist und man sich nicht wirklich länger als nötig aufhalten muss.