Letzter Tag in BKK sowie Eindrücke aus Pattaya

Unser Tag verlief recht unspektakulär bis zu den Abendstunden…

Wir fuhren erneut nach „Patpong“, um uns dort mit Noon außerhalb ihrer Bar zu treffen. Leider kamen wir zu spät, so dass sie bereits in ihrer Bar arbeiten musste und keine Zeit für uns hatte.
So hielten wir uns in der Zwischenzeit in einer anderen Gogo-Bar auf, um dort die Zeit zu überbrücken. Diese Bar war sehr gut besucht und es viel auf, dass hier sehr viel mehr gelacht und Späßchen getrieben wurden. Selbst eine
normale Massage erhielt man hier.

Als Noon keinen Customer mehr hatte versuchte sie mich anzurufen, doch leider vergebens. So durchstreifte Sie jede Bar, bis sie uns vorfand. Da sie leider ihre Bar nicht vor 2 Uhr verlassen durfte, ohne das wir 500 Baht hätten zahlen
müssen, tranken und unterhielten wir uns nett zu 4..
Als um 2 Uhr die Frage aufkam, wo wir hin wollen, bot sie sofort ihr Apartment am Rande Bangkoks an. Dies war das erste mal, dass wir sahen, wie ein Thailänder haust.

Das Apartment war klein, 1 Zimmer, ohne Küche, dafür aber muss man auf den Balkon um ins Bad zu gelangen, was ich (Alex) ziemlich seltsam fand. Die Einrichtung war einfach gehalten und wie zu erwarten fanden wir viel Kitch vor wie z.B. einen rosa Hello-Kitty Bettbezug, sowie unzählige Stofftiere. Dadurch, dass keine Küche vorhanden war, aßen die Beiden chinesische Nudeln aus einem Supermarkt, doch mit einem Unterschied: Roh, ohne Wasserzusatz oder dergleichen!

Im Anschluss sahen wir uns gemeinsam DVDs an und stellten fest, wie schüchtern diese Persönlichkeiten außerhalb ihrer Arbeit sind. Sie genossen es einfach ohne Hintergedanken einen Film zu schauen und einfach mal abzuschalten zu können.

Zu unserem Nachteil verliesen wir erst um 7.30 das Apartment, da wir bereits um 12.00 auschecken und die Reise nach „Pattaya“ antreten wollten.

Am Abend schlenderten wir durch „Pattaya“ um uns einen Eindruck dieses bekannten Städtchen zu verschaffen. Und es war einfach erschreckend wie hier der Sextourismus die Oberhand hat. Aber nun ist uns klar, warum jeder meint, dass man wegen des Sexes
nach Thailand kommt.

Außerhalb der Hauptstraße ist ca. jedes 4-5 Gebäude eine Gogo-Bar und zwischendrin nochmal ein Massagesalon sowie unzählige Frauen stehen am Straßenrand. In der Hauptstraße erleidet man eine völlige Überreitzung der Sinne vor lauter Lichtern, 100erten Gogo-Bars und die Anstrengung bei der Unterscheidung von Frauen und Ladyboys. Sehr viele Touristen irren hier umher, größtenteils dick und älteren
Jahrgangs.

Auf dem Nachhauseweg kam man sich schon komisch vor, da wie es scheint, wir die einzigsten beiden Männer ohne eine Frau waren.
Auch sprangen uns immer wieder Kinder an, welche Leuchtringe etc. verkaufen wollten.
Im Großen und Ganzen ist uns nun klar wo das Cliche herkommt und das es leider der Wahrheit entspricht. Für uns ist klar, dass es zu viel des guten hier ist und man sich nicht wirklich länger als nötig aufhalten muss.

Die ersten Tage in BKK

Um der fast unerträglichen Hitze zu entkommen, schliefen wir die erste Nacht bis spät Nachmittag durch.
Im Anschluss erkundeten wir das Nachbarsviertel, um einen ersten Eindruck des Thailebens zu erhalten.

Zum Essen fuhren wir zu einer alten Bekannten namens „Bee“, welche ein nett hergerichtetes „Lokal“ an der Straße besitzt. Hier nahm der Alex sein erstes thailändisches Essen zu sich, was ihm sehr mundete.

Im Anschluss besuchten wir das altbekannte Rotlichtviertel „Patpong“ um ein kühles Bier in den unzähligen Gogo-Bars zu genießen. Auch ein Besuch in der Bar 66 (Christian weis bescheid *g*) blieb dem Alex nicht erspart.
Für Ihn war es recht ungewohnt und schwer einzuschätzen, was er von der ganzen Sache halten soll, ich fühlte mich wieder wie im 7. Himmel *g*.
Wir lernten dort eine Frau namens „Noon“ kennen, mit der wir uns vorraussichtlich heute noch einmal auserhalb der Bars treffen werden um nett zu plaudern.

Für die nächsten Tage haben wir heute bereits einen Plan erstellt.
Der Alex ist auf den Mariene Nationalpark „Mu Ko Chang“ gestoßen, auf welchem wir das erste mal für einige Tage das Meer genießen wollen.
Da auf dem Weg dorthin die Stadt „Pattaya“ liegt und viel darüber gesprochen wird, wollen auch wir uns eine Nacht einen Eindruck über dessen Nachtleben machen.

Ob wir im Anschluss direkt nach „Ko Tao“ fahren, oder noch einen weiteren Abstecher im süden Thailands machen werden, steht noch in den Sternen.

Wir wünschen eucht weiterhin alles gute im kalten Deutschland 🙂

P.S.: Die folgenden Bilder stammen aus der „Khao Sann Road“, die durch den Film „The Beach“ berühmt wurde und dadurch so überfüllt mit Menschen und Märkten ist.